18 - 02 - 2020

zwischen den zeilen

zwischen den zeilen


da ist zunächst das lesen...
der dunkle schemen im gegenlicht,
wohl ein mann, mit hängenden schultern
am ende des ganges...
an einen schauplatz entführt,
runenschrift,
zwischen den zeilen,
ohne system ...
zwischen den bildern
zu ahnen...

parallel steht sie da,
repoussoire,
genussreich, im vordergrund und großzügig:
dieser hagere typ mit zu breitem mund,
dürren armen, hochbeinig...
(vielleicht auch kam es
vom dürren zeigfinger
meiner großmutter,
der unter den zeilen
herhuschte —)

ihr störrischer schopf, hart geschnitten,
meine fantasie,
das kleine wort, das seltener wurde
aus kindlichem mund ...

dass da viel traum
dazwischen passt —

Mehr in dieser Kategorie: « cotangens und wieder ist weihnacht »
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.